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Denkmalversichert
Bausubstanz & Konstruktion

Reet

Reet ist getrocknetes Schilfrohr als traditionelles Dacheindeckungsmaterial — prägend für Norddeutschland und versicherungstechnisch eine weiche Bedachung.

Birkan Kati
Birkan Kati

Gebundener Versicherungsvertreter (DEVK) · Spezialist für Denkmalversicherung

Reet ist getrocknetes Schilfrohr, das als Dacheindeckung verwendet wird — regional auch Ried oder Reith genannt. Ein Reetdach wird in dicken Lagen aufgebracht und von Hand gebunden; es ist ein reines Naturprodukt.

Das Reetdach prägt die Bau- und Kulturlandschaft Norddeutschlands — von der Nordsee- und Ostseeküste bis ins Alte Land. Fachgerecht gedeckt hält ein Reetdach Jahrzehnte. Die Eindeckung ist ein eigenes Handwerk, das nur wenige Betriebe beherrschen.

Bedeutung für Denkmaleigentümer

Reetdächer stehen oft als Teil eines Denkmals oder eines Ensembles unter Schutz. Form, Neigung und Material sind dann zu erhalten. Da geeignetes Reet teils importiert werden muss und die Deckung arbeitsintensiv ist, sind Neueindeckung und Reparatur kostspielig.

Reet und die Versicherung

Versicherungstechnisch ist Reet eine weiche Bedachung mit erhöhtem Brandrisiko. Wohngebäudeversicherer verlangen dafür in der Regel Risikozuschläge oder ein Spezialkonzept — ein Reetdachhaus lässt sich nicht zum Standardtarif versichern. Umso wichtiger sind ein passender Versicherer und ein korrekt ermittelter Gebäudewert.

Alle Details — Kosten, Risiken, Sonderklauseln — behandelt der Ratgeber Reetdach versichern. Wie ein Reetdachhaus insgesamt abzusichern ist, zeigt die Objektseite Reetdachhaus.

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